Redaktion Bordgeschichten

Bordgeschichten I

Bordgeschichten II Bordgeschichten III Bordgeschichten IV Bordgeschichten V
Bordgeschichten I
ausverkauft
Bordgeschichten II
ausverkauft
Bordgeschichten III
ausverkauft
Bordgeschichten IV
ausverkauft
Bordgeschichten V
ausverkauft
Bordgeschichten VI Bordgeschichten VII Bordgeschichten VIII Bordgeschichten IX Bordgeschichten X
Bordgeschichten VI
im Onlineshop erhältlich
Bordgeschichten VII
im Onlineshop erhältlich
Bordgeschichten VIII
ausverkauft
Bordgeschichten IX
ausverkauft
Bordgeschichten X
ausverkauft
Bordgeschichten XI Bordgeschichten XII Bordgeschichten XIII Bordgeschichten XIV Bordgeschichten XV
Bordgeschichten XI
ausverkauft
Bordgeschichten XII
im Onlineshop erhältlich
Bordgeschichten XIII
im Onlineshop erhältlich
Bordgeschichten XIV
im Onlineshop erhältlich
Bordgeschichten XV
im Onlineshop erhältlich
Bordgeschichten XVI

Bordgeschichten XVI
im Onlineshop erhältlich
Bordgeschichten XVII
im Onlineshop erhältlich
ordgeschichten XVIII
ab 20.06.2020
im Onlineshop erhältlic


Liebe Freunde der BORDGESCHICHTEN,

unsere BORDGESCHICHTEN werden volljährig! Im Juni 2020 erscheint Band 18 dieser in die Jahre gekommenen und dennoch weiterhin bei Autoren und Lesern beliebten Reihe.

Es ist daher an der Zeit, der großen Zahl von Autoren ein Dankeschön für ihre Bereitschaft zu sagen, uns ihr Vertrauen geschenkt und somit die BG über die vielen Jahre am Leben erhalten zu haben.

Zu unseren fleißigsten Autoren, die mehrfach mit ihren Texten in vielen Bänden zu finden sind, gehören Reinhard Lachs (), ebenso wie Walter Jangel, Heinz-Jürgen Marnau oder Wolfgang Wendrich. Viele andere ließen sich mit einem oder mehreren Beiträgen verewigen. Was trieb sie dazu an, ihr teilweise sehr Privates öffentlich zu machen? Nachdem in den 40 Jahren des Bestehens der Deutschen Seereederei sehr wenig über ihren Arbeitsplatz bekannt wurde, war es ihnen ein Bedürfnis, ihre guten und schlechten Erfahrungen, ihre Erlebnisse und Abenteuer der Allgemeinheit und natürlich auch ihren damaligen Mitstreitern bekannt zu machen. Erst nach 1990 eröffnete sich dafür die Gelegenheit und mit den BORDGESCHICHTEN schuf der DSR-Seeleute e.V. das passende Instrument dazu. Durch diese Buchreihe wurden sie zum Schreiben angespornt.

Wer seine Lebenserinnerungen in den BORDGESCHICHTEN veröffentlicht, hinterlässt sie der Nachwelt. Meist besteht heutzutage dazu kaum noch eine andere Möglichkeit, aus seinem Leben zu erzählen. Diese Erfahrung machen viele Seefahrer selbst in ihrer eigenen Familie. Auch dort finden wir keine geduldigen Zuhörer mehr. Das Schreiben kann diesen Mangel ausgleichen.

Der Markt mit Biografien boomt. Nicht nur mehr oder minder Prominente, vielfach mit Hilfe von Ghostwritern, veröffentlichen ihre Lebensbeichte, teilweise schon im Alter von 30 Jahren, darauf vertrauend, durch Indiskretionen zahlreiche Leser zu finden. Auch wer in einschlägigen Internetseiten unter dem Stichwort „Seefahrt“ nach entsprechender Literatur sucht, der wird sehr schnell und reichlich fündig. Viele Seeleute, vor allem auch die der Deutschen Seereederei oder des Fischkombinates Rostock, haben individuell ihre Memoiren in verschiedenen Verlagen veröffentlicht, teilweise unter großen finanziellen Einsatz. Damit besitzt diese Berufsgruppe fast ein Alleinstellungsmerkmal. Erinnerungen in Buchform von Werktätigen aus den Baukombinaten der Republik, aus den LEUNA-Werken Walter Ulbricht oder dem Schwermaschinenbau Karl Liebknecht in Magdeburg sind nicht bekannt.

Dabei gibt es vielerlei Möglichkeiten, seine Erlebnisse der Nachwelt zu hinterlassen - wie einst in einem Tagebuch festzuhalten und dann die Kladde in den Schrank ganz hinten zu verstauen, bis sie bei der Haushaltauflösung entdeckt wird. Mancher stellt sein mühsam im Copyshop erstelltes eigens Buch ganz vorn ins Bücherregel und vertreibt es auf eigene Rechnung. Wieder andere lassen ihr Buch im Handel unter einer ISBN verkaufen, wenn sie einen Verlag dafür finden.

Viele scheitern bei der letzteren Möglichkeit am finanziellen Aufwand, der schnell in die Tausende geht. Deshalb ist das Vorhaben meist nur Wohlsituierten möglich und die leben bekanntlich nicht zwischen Kap Arkona und Fichtelberg. Auch fehlt vielen Bewohnern dieses Landstriches nach den negativen Erfahrungen der Wendezeit das nötige Selbstbewusstsein für die eigene Geschichte.

Manche DSR-Seeleute haben mit ihren Berichten in den BORDGESCHICHTEN auch schmerzliche Erfahrungen verarbeitet, sei es die Erlebnisse bei einem Schiffsuntergang, bei dem engste Gefährten ihre Leben verloren, sei es, dass mit dem Entzug des Seefahrtsbuches die Seefahrt vorüber war. Dabei ist es jedem Autor selbst überlassen, was er von sich preisgeben möchte.

Auch in den Beiträgen des Bandes 18 der Reihe wird wieder Freud und Leid des Seemannes in kurzweiliger Art geschildert. Auf Grund der Vielzahl an vorrätigen Texten – nicht immer zur Freude mancher Autoren, die dadurch lange auf eine Veröffentlichung warten müssen – war es möglich, drei Themenkomplexe zu entwerfen

  • 30 Jahre deutsche Einheit

  • Schweres Wetter

  • Liegezeit in nordkoreanischen Häfen

Dazu kommen zur Auflockerung einige spezielle Geschichten, wie die Vorstellung des bekannten Rostocker Grafikers Jochen Bertholdt, Tragisches aus dem Brigadetagebuch der INSELSBERG, die Rostocker Reedeordnung oder der Abschied vom Schulschiff der IHW Warnemünde/Wustrow MS STÖRTEBEKER u.a.

Als Autor in den BORDGESCHICHTEN aufzutreten, ist die einfachste und preiswerteste Möglichkeit seine Erinnerungen auch für nachfolgende Generation nahe zu bringen. Diese Möglichkeit haben bisher Hunderte ehemalige Seeleute ergriffen. Sei auch Du dabei!

Friedrich Seibicke
verantw. Redakteur

Interessierte Leser konnten und können auch weiterhin den Werdegang der BORDGESCHICHTEN auf twitter.com/bordgeschichten verfolgen. Die Arbeit der Redaktion erfolgt kontinuierlich, aber natürlich sind nicht täglich bei diesem mühseligen Klein-Klein Höhepunkte zu vermelden, so dass der Twitter auch mit diesem und jenem „Ballaststoff“ gefüttert werden muss, um nicht zu verhungern. Das bitten wir der Twitter-Redaktion nachzusehen.

Zum Vertrieb der BORDGESCHICHTEN gilt folgendes:

Nutzt für eure Bestellung wie im vergangenen Jahr unseren Bestellshop auf der homepage www.seeleute.de! Bestellungen für BG XVIII sind ab dem 29.06.2019 möglich

Einige Besteller, die über Frau Stahl ihr Exemplar bezogen, werden wie auch im letzten Jahr wieder von Frau Stahl beliefert. Kurt-Werner Langer aus Güstrow wird seine Lieferliste wie bisher abarbeiten. Bitte deshalb keine anderen Bestellungen auslösen, sondern sich mit ihm in Verbindung setzen. Anschriften bzw. Telefonnummer sind bekannt, siehe auch unten.

Interessenten, die das hier nicht lesen können, weil sie keinen Internetanschluss besitzen, werden ganz sicherlich einen Weg finden, sich bei Kurt-Werner Langer zu melden oder sich direkt an den DSR-Seeleute e.V. zu wenden.

Wer sich mit eigenen kurzen oder längeren, lustigen oder ernsten Beiträgen, mit Fotos in Schwarzweiß oder Farbe, jetzt auch mit Karikaturen (dazu demnächst mehr!) oder einfach nur mit Hinweisen an den kommenden BORDGESCHICHTEN beteiligten möchte, wende sich weiterhin bitte an:

  • Heike Metz unter 0351 / 4013132 bzw. metz@seeleute.de
  • Friedrich Seibicke bordgeschichten@seeleute.de
  • Kurt-Werner Langer unter 03843/842136, Buchenweg 15, 18273 Güstrow

Eure Redaktion

Bordgeschichten IV
Bordgeschichten IV
Restexemplare noch als Nachdruck zu haben: BORDGESCHICHTEN VI und VII

DSR-Seeleute,  Sonntag, 15. September 2019